Luttingen

1.102 Einwohner - 320 Meter über NN - 251 ha - Im Kodex des Klosters Lorsch wurde der heutige Stadtteil schon 788 als "villa Lutinga" erwähnt. Der Ort gehörte ebenfalls zur Grafschaft Hauenstein und innerhalb der Grafschaftsverfassung zur Einung Hochsal. Zusammen mit Grunholz und Stadenhausen führte Luttingen wegen der Weidgangsrechte in der Laufenburger Allmende im Jahre 1515 einen Prozeß, der nach mehrjährigem Streit mit dem Schiedsspruch endete, daß die drei Dörfer während des Jahres über, mit Ausnahme der Monate April und Mai, ihr Vieh in den Allmendwald treiben durften. Nach erneuten Streitigkeiten zwischen 1783 und 1791 verzichteten allerdings diese Ortschaften gegenüber der Stadt Laufenburg auf ihre Weiderechte. Zum Ausgleich wurde ihnen der "Mündehau" und die "große und kleine Mündematte" im Ostbezirk der Allmende abgetreten. Der Ort gehört seit 1972 zu Laufenburg.

<Hochsal Rotzel>